Hobbies

Meine Hobbies sind leider nicht sehr zahlreich. Mein Studium nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, so dass für Hobbies fast keine Zeit bleibt.

 

Während der Vorlesungszeit habe ich nur vier Hobbies: Klavier und Geige spielen, mein Hund und – so komisch es sich auch anhören mag – schlafen. Schlafen bezeichne ich schon als Hobby, da es einen großen Teil meiner Zeit einnimmt und ich mich in der Zeit von dem vielen Lernen erholen kann. Jeden Morgen fällt es mir schwer, mein Bett zu verlassen und ich freue mich regelrecht, mich abends wieder reinlegen zu dürfen.

 

Ein weiteres Hobby von mir ist mein Hund. Er ist immer an meiner Seite und erfordert viel Aufmerksamkeit und Liebe. Spazieren gehen, im Garten spielen, auf dem Sofa kuscheln. Mein Hund ist ein wichtiger Bestandteil meines Tages und ich freue mich über jede Minute, die ich mit ihm verbringen darf. Ein besseres Haustier kann ich mir nicht wünschen.

 

Eine Katze zum Beispiel wäre nichts für mich. Ich kann nie einschätzen, was sie denken und ob sie sich gleich an mich schmiegen oder mich beißen werden. Fische oder Reptilien sind mir nicht kuschelbedürftig genug, Pferde machen mir Angst und kleine Haustiere wie Meerschweinchen oder Mäuse tun mir eher leid, als dass ich Freude an ihnen hätte, weil sie immer nur eingesperrt sind und nicht viel anderes machen können, als zu schlafen, zu fressen und in ihrem kleinen Käfig hin- und herzulaufen. Ein Hund ist das perfekte Haustier für mich und ich bin froh, dass er eines meiner Hobbies ist.

 

Meine anderen beiden Hobbies sind recht ähnlich: Klavier und Geige spielen. Klavier spiele ich seit sechs Jahren. Ich hätte mir früher nie träumen lassen, dass ich irgendwann einmal Klavier spielen kann. Für mich war es immer unverständlich, wie man damit nur Lieder spielen kann und irgendwann habe ich meinen Mut zusammengenommen und angefangen, Klavierunterricht zu nehmen. Seitdem bin ich schon fast süchtig danach und mir fehlt etwas, wenn ich einen Tag lang nicht an meinem Klavier gesessen habe.

 

Auch eine Geige hat mich schon immer fasziniert. Es war mir noch unbegreiflicher, wie jemand darauf spielen kann, als es beim Klavier der Fall war. Vor einem Jahr wurde der Wunsch, dieses Instrument spielen zu können, größer als die Angst, dass es zu schwer sein könnte. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe und habe nun immer eine Beschäftigung, die mir Spaß macht.

 

Ob ich Zeit mit meinem Hund, meiner Geige oder meinem Klavier verbringe, ich kann immer etwas machen, das mir Spaß macht. Wenn ich keine Vorlesungen habe, nutze ich die Zeit, meine Freunde zu treffen, was sonst leider immer viel zu kurz kommt.


Author: Sarah Nitsche, 2016.

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